CDU tritt mit 27 Kandidaten zur Stadtratswahl an

 

Am 19. Februar wählten die CDU Mitglieder 27 engagierte Kandidaten auf die Liste für die Stadtratswahl

am 25. Mai.

Ausführliche Berichte folgen! 

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Am Volkstrauertag gedachten auch Vertreter der CDU Quedlinburg den Opfern von Krieg und Gewalt in

Vergangenheit und Gegenwart.

 

 

Sehr geehrte MZ-Lokalredaktion,
 
die lokale Interessenlage unserer Unionsfreunde aus Ballenstedt an einer Eingemeindung von Rieder kann ich nachvollziehen. Ob die angemahnte Loyalität gegenüber dem Abstimungsergebnis der Bürgerschaft in Rieder, also nur einem der drei Partner der Verwaltungsgemeinschaft Gernrode, im Ergebnis jedoch auch positiv für die zukünftige Entwicklung der Vorharzregion insgesamt ist, muss bezweifelt werden.
 
Im Namen des Stadtverbandes Quedlinburg der CDU, seit 2010 vereinigt mit dem CDU Verband Vorharz ( Gernrode, Rieder und Bad Suderode) aber auch in meiner Funktion als Vorsitzender des Stadtrates der Stadt Quedlinburg kann ich versichern, dass die übergroße Mehrheit der Quedlinburger, an der Spitze der Stadtrat, nach wie vor eine Eingemeindung aller drei Orte der Verwaltungsgemeinschaft Gernrode, also Gernrode, Rieder und Bad Suderode nach Quedlinburg , als strukturpolitisch sinnvoll begrüßt und klar favorisiert.
 
Ein Auseinanderreißen der de facto über Jahrzehnte, nicht nur infrastrukturell, zu einer Ortschaft verwachsenden Orte Gernrode, Rieder und Bad Suderode, insbesondere die in Frage stehende Zuordnung von Rieder nach Ballenstedt, würde ein Trennung mitten durch das Wohnzimmer bedeuten und ein irrationales Gebilde, wider den natürlichen Bedingungen, entstehen lassen.
Im Gegensatz dazu garantiert eine Vereinigung aller drei Orte mit Quedlinburg die Bewahrung gewachsener Strukturen und die Fortsetzung der unterbrochenen guten Zusammenarbeit.
Die Feuerwehren und großen Vereine der vier Orte bezeichneten die Zusammenarbeit in der Einheitsgemeinde Quedlinburg sogar als ausgezeichnet. Wiederholt bedankte sich der Bürgermeister von Gernrode und Vorsitzende der Ortschaftsfraktion im erweiterten Stadtrat  Quedlinburg, Herr Kunze in den gemeinsamen  Stadtratssitzungen für die gute Zusammenarbeit.
 
Aus diesen Gründen haben wir auch die Landtagsabgeordneten gebeten, dass Sie weiterhin das große Ganze - eine leistungsstarke Harzregion -  im Blick  haben und Bestrebungen nach Kleinstaaterei zurückweisen.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Frank Ruch
Vorsitzender des CDU Stadtverbandes
Quedlinburg/ Gernrode/ Bad Suderode/ Rieder

Von Ortsvorstandmitglied Detlef Oelsner

 

Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien geht eine Abkehr von den bisher
dominierenden Energieträgern einher. Umdiemit der beschlossenen Energiewende
abgesteckten Ziele zu erreichen,müssen sich auch Kommunen wie die Stadt
Quedlinburg stärker dafür engagieren.
Es sind kommunale Energiekonzepte, die Steigerung der Energieeffizienz sowie auch
die energetische Sanierung von Gebäudebeständen gefordert.
Die sich dadurch verändernden Versorgungsstrukturen stellen eine Chance für die kommunale
Versorgungswirtschaft dar und sollten sich in der unternehmerischen Strategie
der Stadtwerke sowie Wohnungswirtschaft widerspiegeln. Als lokaler und
bürgernaher Dienstleister sind besonders die Stadtwerke einem zunehmend nachfrageorientierten
Energiemarkt ausgesetzt. Siemüssen dahermit der Steigerung der Energieeffizienz
(Ausbau und Modernisierung der Energienetze, Ausbau der Erzeugung)
die tragenden Säulen in der Geschäftspolitik auch deutlicher verwirklichen. Eine bessere
strategische Abstimmung zwischen der städtischen Planung und den Stadtwerken,
aber auch derWohnungswirtschaft ist notwendig. So stellt sich heute auch bereits
in Quedlinburg die Frage, ob beispielsweise sichergestellt werden kann, dass in Gebieten
mit zentraler Wärmeversorgung wie dem Kleers auch künftig ausreichend Nachfrage
besteht?
Das Bild Quedlinburgs wird sich mit der Installation neuer Technik auf Dauer verändern,
ob durch energieeffiziente Gebäudestruktur, Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen
oder der Installation photovoltaischer bzw., solarthermischer Systeme
beispielsweise auf Hausdächern. Hierbei ist Mut gefragt, infrastrukturpolitische Entscheidungen
zu treffen, die auch eine große zeitliche Reichweite haben. Es werden viele
Fragen aufkommen, die sich in der absehbaren Parallelität von zentraler und dezentraler
Infrastruktur auch stärkermit der Erhöhung der Energiestandards für Gebäude
beschäftigen müssen. Wie viel Energiewende ist im Weltkulturerbe möglich? Welche
absehbaren städtebaulichen Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen können für neuartige
Versorgungsstrukturen genutzt werden? Und dies alles vor dem Hintergrund
unseres Anspruches, dass Strom und Wärme für uns Quedlinburger auch in Zukunft
sicher und preiswert zur Verfügung stehen!

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