Am 12. September 2018 fand die Mitgliederversammlung des CDU – Stadtverband Quedlinburg im Tagungssaal des Hotel Balneolum statt. Hauptsächlich ging es um die Kommunalwahl im nächsten Jahr. Bevor es aber los ging eröffnete der Vorsitzende, Oberbürgermeister Frank Ruch, die Versammlung. Als erstes wurde ein Votum zu einer Neuaufnahme abgegeben. Nun informierte Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Ulrich Thomas aus Sicht des Kreisvorstandes zu den kommenden Wahlen. Hardy Seidel stellt im Anschluss die Zeitkette vom Vorschlag im Stadtverband bis zum Wahltag vor.

 

Nun wurden Themen offen diskutiert und die Bildung von Arbeitsgruppen beraten. Hierbei konnte ein positives Fazit zum vergangenen Wahlprogramm gezogen werden. Eine Fortführung bereits begonnener Themen wurde genauso diskutiert wie neue Themen.

 

Die Kandidatenliste wurde eröffnet und soll weiter fortgeführt werden und zum nächsten Termin treffen sich die Kandidaten mit dem Stadtvorstand um die weiteren Schritte zu diskutieren. 

 

 

 

Dem Aufruf unseres Oberbürgermeisters Frank Ruch zur Teilnahme am diesjährigen Frühjahrsputz folgte auch der CDU Stadtverband Quedlinburg. Traditionell wurde wieder das Areal um das ehemalige Freibad Klietz gesäubert. Gemeinsam mit dem Quedlinburger Sportverein 04 und dem Verein Naturbadeteich Klietz ging es für die knapp 50 Freiwilligen ab 10.00 Uhr hinein in das zweifelhafte Vergnügen, den Unrat und Müll scheinbar unbelehrbarer Quedlinburger von der Schützenbrücke dem Verlauf des Mühlgrabens entlang bis hin zum Ditfurter Weg aufzusammeln.

(Leider) kam wieder eine Menge unschöner Hinterlassenschaften zusammen. Wir sagen den Unterstützern vom QSV 04  und Badverein sowie den zahlreichen CDU Mitgliedern, unter ihnen der Landtagsabgeordnete Ulrich Thomas, Stadtrat Jörg Pfeiffer sowie die Vorstandsmitglieder Elisabeth Alt, Dirk Pressel, Ulf Vollborn sowie Marcus Kroll herzlichen Dank für die Unterstützung! Die abschließenden Einladung von Ulrich Thomas zum Grillwürstchen vom QSV-Vereinsgrill und gutem Getränk wurde gern angenommen, zumal Oberbürgermeister Frank Ruch persönlich begrüßt werden konnte.

 

 

 

 

 

Nach kurzer schwerer Krankheit verstarb der ehemalige Ortsvorsitzende der CDU Quedlinburg Jörg Hasenheyer. Insbesondere in den Nachwendejahren prägte Jörg Hasenheyer unserenStadtverband. Als langjähriger Vorsitzender der CDU Stadtratsfraktion stand erimmer in der ersten Reihe der Entscheidungsträger. 2014 ernannte ihn derStadtrat zu seinem Ehrenmitglied. Wir trauern mit seiner Familie. Er wird uns mit seiner humorvollen Art und trotzdem ernsthaften Blick auf die Dinge unvergessen bleiben.

 

 

Harzer Schwerpunkte zur Bundestagswahl 2017

 

Der CDU Stadtverband Quedlinburg hatte jüngst seine Mitglieder zur einer politischen Beratung zur den Harzer Schwerpunkten zur Bundestagswahl aufgerufen. Die Grundlage war entsprechende Beschlussempfehlung des vorgelegten Entwurfs vom Kreisparteitag der Harzer CDU vom 18. November 2016. Ulrich Thomas machte als Kreisvorsitzender allgemeine Ausführungen zum Entwurf der Harzer Schwerpunkte, in dem er noch einmal die Wichtigkeit dieser Zuarbeit zum Bundestagswahlprogramm hervorhob. Mit diesen Punkten wollen die Harzer Christdemokraten Forderungen an die Bundespolitik niederschreiben und den Kurs für die kommenden 4 Jahre bestimmen.  Zu den 11 vorgelegten Punkten konnte jedes Mitglied seinen eigenen Vorschläge und Anregungen vorstellen, worüber anschließend beraten, diskutiert und abgestimmt wurde.

 

1.     Das klassische Familienbild ist die tragende Säule unserer Gesellschaft

 

2.     Moderne Bildung und Wissenschaft

 

3.     Bessere Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt

 

4.     Solide Finanzausstattung auf allen Ebenen

 

5.     Gute Gesundheitsversorgung auch in Zukunft

 

6.     Weiterer Ausbau der Infrastruktur

 

7.     Förderung des Tourismus im Harz

 

8.     Stärkung von Landwirtschaft und ländlichen Raum

 

9.     Flüchtling- und Asylpolitik konsequent umsetzen

 

10     Zuwanderung braucht klare Regeln

 

11.   Es gibt kein Vaterland Europa, sondern ein Europa der Vaterländer

 

Im Rahmen eines Kreisparteitages, der Ende Februar stattfinden wird, soll dann über dieses Papier endgültig abgestimmt werden.

 

 

Seit vielen Jahren ist die Stadt Quedlinburg als Weltkulturerbe weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, tausende Kulturliebhaber kommen im Jahr in unsere Stadt und beleben den Tourismus – die meisten von ihnen mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit dem Fahrrad erreichen uns noch vergleichsweise wenige Besucher, doch damit soll nun Schluss sein, denn die CDU-Fraktion im Quedlinburger Stadtrat setzt sich seit einiger Zeit für ein fahrradfreundliches Quedlinburg ein. Nicht nur, weil es immer mehr Fahrradtouristen gibt und das Rad eine gesunde Alternative zum Auto darstellt, sondern auch weil Fahrradtouristen für einen jährlichen Bruttoumsatz von 3,5 Millionen Euro sorgen.

Um Quedlinburg noch attraktiver für Radfahrer zu machen, ist es daher unbedingt erforderlich, die Welterbestadt an das bundes- und europaweite Radnetz anzuschließen. Der Europaradweg R1 führt bisher noch an unserer Stadt vorbei – das soll sich nun ändern: wir als CDU stehen dafür ein, dass der R1 zeitnah direkt durch Quedlinburgs Kernstadt führt. Dafür sollen Thale und Quedlinburg per Rad über den Neinstedter Feldweg besser miteinander vernetzt und der Weg so saniert werden, dass Radfahrer problemlos auf den R1 kommen können – und dabei einen Zwischenstopp bei uns in Quedlinburg einlegen. Quedlinburg könnte damit ein wichtiger Ausgangspunkt für Radler werden, die den Vorharz besichtigen wollen. Auch sollen Radwege im Außenringbereich nicht mehr plötzlich enden und Einbahnstraßen in der Stadt zu sogenannten unechten Einbahnstraßen werden, also für Radfahrer in beide Richtungen befahrbar sein.

Ein zweiter wichtiger Bestandteil des neuen fahrradfreundlichen Weltkulturerbes soll die Eingliederung in den Radweg Deutsche Einheit werden. Jener soll 2018 fertig gestellt werden und von Bonn nach Berlin führen. Dies wäre eine starke Aufwertung der Stadt, da die mehr als 1000km lange Strecke sehr attraktiv für Radfahrer und Touristen ist und Quedlinburg somit auch in Werbebroschüren des Bundes aufgenommen würde.

In bestimmten Abständen sollen auf der Strecke Radstationen installiert werden, an denen die Radler Halt machen, essen und trinken und ihr E-Bike (Elektromobilität spielt in diesen Tagen eine immer größere Rolle) aufladen können. Die CDU-Fraktion engagiert sich dafür, diese Station in Quedlinburg auf dem Wipertihof zu installieren, erste Gespräche zwischen Stadtverwaltung und Besitzer des Geländes waren bereits erfolgreich.

Stadtrat Ralph Albrecht setzt sich schon lange für das Gesamtprojekt „Fahrradfreundliche Stadt Quedlinburg“ ein und sieht darin eine besondere Chance: „Der Wipertihof bietet ein beeindruckendes historisches Gelände zum Einkehren, von wo aus die Besucher direkten Zugang zum Schloss und dem Münzenberg haben. Während ihre Räder hier aufladen, können sie die Stadt erkunden und sich ausruhen. Auch einen öffentlichen WLAN-Zugang gibt es bereits auf dem Hof, so könnten die Gäste bspw. direkt über ihr Smartphone Hotelzimmer buchen oder sich über die Stadt informieren“.

Das Bundesverkehrsministerium hat bisher 4,8 Millionen Euro in das Projekt investiert. Wir als CDU werden uns auch weiterhin für das Projekt engagieren.

 

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