Diese etwas abgewandelte Form des Anfangs von Goethes Vierzeiler soll die Einstimmung auf eine ganz besondere Mitgliederversammlung sein, bei der wir den Sternen ein Stück näher gekommen sind.

 

Auf dem „kleinen Strohberg“ erwartete uns am letzten Mittwoch Herr Brücke und sein Team vom Sternwarte Verein e. V.

 

Der Blick von dort über Quedlinburg bedarf keiner Worte, das Foto spricht für sich.

 

 

In einem sehr interessanten Vortrag informierte uns Herr Brücke über bereits vorgenommene und für alle ersichtliche Baumaßnahmen sowie noch zu tätigende Maßnahmen, für die Sternwarte in Quedlinburg.

 

  

Von den bisherigen Arbeiten konnten wir uns nach dem Vortrag schließlich selbst überzeugen. Da war auch etwas Mut gefordert, denn es ging durch einen Schacht hinab in die Tiefen des Wasserspeichers, der seinerzeit gemeinsam mit dem Bau des alten Wasserwerkes für Quedlinburg errichtet wurde und der nahe gelegenen Siedlung auf dem Münzenberg diente.

 

Imposant und schön, auch hier lassen wir Bilder sprechen …

 

 

  

Von der Tiefe ging es dann auf den bereits mit sehr viel Eigeninitiative umgebauten und  Denkmal geschützten Wasserturm. Dieser hat bereits eine Sternwartenkuppel, die der Verein vor der Verschrottung gerettet hat und die bereits die Sternenwarte als solches erkennen lässt.

 

  

Mit einem Polittalk und einer kleinen Stärkung ließen wir den Abend dann mit vielen neu gewonnen Eindrücken und Informationen ausklingen.

 

  

 Ein ganz herzliches Dankeschön noch einmal an Herrn Brücke und dem Sternwarteverein e. V. Quedlinburg für diesen schönen Abend.

 

Es ist schon zu einer Tradition geworden die Mitgliederversammlungen an interessanten Orten Quedlinburgs stattfinden zu lassen.

 Auf der jüngsten Mitgliederversammlung der CDU Stadtverbandes Quedlinburg besuchten die Mitglieder das Bildungshaus Carl Ritter. Unter dem Dach des historischen Gebäudes findet man den Sitz der Kreisvolkshochschule Harz GmbH, Kreismusikschule Harz Bereich Quedlinburg und der Kreisbibliothek Quedlinburg. Die Geschäftsführerin der Kreisvolkshochschule, Gerlinde Schöpp, führte persönlich die Gäste durch das Bildungshaus und erzählte über die Geschichte des Hauses.

  

Über einen gläsernen Windfang erreicht man das neu konzipierte Foyer. Hier wird an einem Tresen Auskunft über alle Aktivitäten im Haus, über die Angebote der Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule erteilt und die Buchausleihe der Kreisbibliothek abgewickelt. Gleichzeitig erfuhren die Besucher, dass die Kreisbibliothek ihr neues Domizil nach der Sanierung des Hauses im Jahr 2011 bezogen hat und ist hier im gesamten Erdgeschoss präsent. Ihr Medienbestand wurde neu strukturiert und mit einem modernen Buchungs- und Sicherungssystem ausgestattet, zu dem auch die Durchgangsschleuse im Foyer gehört.

 

 In der anschließenden Versammlung im Restaurant „Zum Pölkentor“ berichtete CDU Ortschef und Oberbürgermeister Frank Ruch aus dem Stadtgeschehen. Es folgten weitere, wie gewohnt informative Berichte von unserem Landtagsabgeordneten Ulrich Thomas aus der Landeshauptstadt sowie von Kreistagsabgeordneten Hardy Seidel aus dem Harzkreis.

 

 

Wie in der vergangenen Jahren nahmen zahlreiche Mitglieder der CDU Quedlinburg am Frühjahrsputz der Stadt Quedlinburg teil, so der Landtagsabgeordnete Ulrich Thomas, die Kreistagsmitglieder Hardy und Susanne Seidel, Stadtratsvorsitzende Dr. Sylvia Marschner und die Stadträte Jörg Pfeiffer und Ralph Albrecht. Traditionell wurde das Areal um das ehemalige Freibad Klietz gereinigt. Unterstützt wurde die Aktion von Mitgliedern des Vereines Naturbadeteich Klietz sowie Fußballern der QSV 04, unter ihnen auch der Trainer Uwe Schwierske.

Durch die große Anzahl von 50 Helfern konnte die Reinigungsaktion bis zum Ditfurter Weg sowie auf den Mühlgraben vom Gröpern bis zur Walkenmühle ausgedehnt werden. So kam (leider) wieder eine viel zu große Ansammlung von Unrat und Müll zusammen.Wir bedanken uns bei allen Helfern und appellieren an alle Mitmenschen, ihren Müll ordnungsgemäß und nicht in der freien Natur zu entsorgen!

Die letzte Mitgliederversammlung des Stadtverbandes der CDU begann traditionell mit einem kulturellen Event.

Dieses Mal besuchten die Mitglieder der Quedlinburger CDU am 23.09.2015 die Feininger-Galerie in Quedlinburg. Der Direktor der Galerie, Herr Freitag, stellte zunächst die Galerie und die aktuellen Ausstellungen „Narrenrad und
Rädernarr“ – Fahrradkarikatur von Feininger und seinen Zeitgenossen vor und berichtete über seine Vision zur Zukunft der Feininger-Galerie. Dabei stand der Vorschlag, mit der Stadt Quedlinburg zu kooperieren und einen Vertrag zur Betreuungder städtischen grafischen Sammlung abzuschließen, im Vordergrund. Herr Freitag unterstrich, dass in der Feininger-Galerie eine 30-jährige Erfahrung im Umgang mit hochkomplexen und empfindsamen Werken sowie im Umgang mit Dauerleihgaben herrscht. Er schlug vor, die Kompetenz der Feininger-Galerie und die Sammlungen zusammen zu schließen. Das würde bedeuten, dass die Galerie die wissenschaftliche Überarbeitung übernimmt.

Die Mitglieder des CDU Stadtverbandes und deren Gäste waren über die Ausrichtung und Gestaltung begeistert. Die teilweise recht witzige Präsentation und die mitunter seltenen Ausstellungsstücke brachten den Besuchern sehr interessante und amüsante Einblicke in die Entwicklung des Fahrrades. 
Anschließend besuchten wir die „Romantische Nachtwelt“ – eine Ausstellung zum 200. Geburtstag des Quedlinburger Malers Wilhelm Steuerwaldt. Herr Freitag berichtete über den Maler, über die Entstehung der Bilder und über deren Restauration. Auch hier wurden wir sehr lebendig durch die Geschichte geführt. Unser Resümee, durch die sehr gelungene Veranstaltung bekamen alle Besucher Lust auf Mehr und nahmen sich vor, öfter mal vorbei zu schauen.

Nach diesem begeisternden Auftakt ging es im Creativ-Cafe Wirbelwind auf dem Wipertihof in gemütlicher Runde weiter. Natürlich kam die politische Diskussion nicht zu kurz. Es gab Berichte aus den Fraktionen von Land, Landkreis und Stadtrat. So wurde u.a. zum derzeit aktuellen Thema der Flüchtlingspolitik recht rege und teilweise kontrovers diskutiert. Nicht zuletzt ist diese politische Auseinandersetzung auch ein großes Stück Qualität unseres Stadtverbandes. Sehr interessant ist ein konkretes Hilfsprojekt aus unserer Ortschaft Gernrode. Im Rahmen einer Buchlesung am 20. November 2015, die durch einige unserer Mitglieder unterstützt wird, werden Spenden und Einnahmen einem Hilfsprojekt in Afghanistan zur Verfügung gestellt.
Summa summarum, es war wieder eine gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Informationen in einer gemütlichen Runde.
Wir bedanken uns ausdrücklich für das sehr hohe Engagement von Herrn Freitag und bei dem Team des Creativ-Cafes Wirbelwind !

 

Kreisparteitag beschließt „Harzer Schwerpunkte“ und Standpunkte zur Flüchtlingspolitik

Viele Quedlinburger CDU-Mitglieder folgten der Einladung des Kreisvorsitzenden Ulrich Thomas MdL nach Halberstadt, um die Delegierten für die Landesvertreterversammlung zu wählen, die „Harzer Schwerpunkte“ zur Landtagswahl zu beschließen und über die aktuelle Flüchtlingspolitik zu diskutieren.

Die CDU-Mitglieder diskutierten einen Beschlussantrag zur Flüchtlingsproblematik, der eine intensive Debatte auslöste. Kreistagsmitglied Hardy Seidel verwies mit Nachdruck auf die Sorgen vieler Menschen, daß sich Deutschland derzeit in dieser Frage überfordert. Besonders die CDU-Bürgermeister, unter ihnen der Quedlinburger Frank Ruch, machten deutlich, dass die aktuelle Flüchtlingspolitik nicht in der aktuellen Form fortgeführt werden kann. So heißt es im einstimmig gefassten Beschluss, dass unser Land den unkontrollierten Flüchtlingsstrom nicht auf Dauer verkraftet.

Zudem unterstützt die Quedlinburger CDU die Forderung des CDU-Kreisverband Harz für „eine beschleunigte Bearbeitung der Asylverfahren und die konsequente Abschiebung jener Asylbewerber, die aus sicheren Herkunftsstaaten kommen und deren Antrag abgelehnt wurde.“ Von den ankommenden Menschen wird auch eine Integrationsbereitschaft erwartet. Dazu gehören das Erlernen der deutschen Sprache genauso wie das Anerkennen der deutschen Leitkultur.

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