Frühjahrsputz der CDU 2011

Wie in den vergangenen Jahren reinigten Mitglieder der CDU Quedlinburg sowie weitere engagierte Quedlinburger das ehemalige Badgelände in der Lindenstrasse. Durch die Reinigungs- und  Aufräumarbeiten der Vorjahre war bereits ein guter Grundstein gelegt. So war es in diesem Jahr zeitlich möglich, insbesondere den Flusslauf des Mühlgrabens nebst Ufer sowie den Bereich um den ehemaligen Ruderteich zu säubern. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Alle Beteiligten waren sich einig, so ansprechend sah das Areal in den letzten 10 Jahren nicht aus. Wir können nun den Bereich des ehemaligen Freibades Klietz beispielsweise für einen Osterspaziergang wärmstens empfehlen! Leider ließ die Unterstützung der Stadt, insbesondere durch den Bauhof, stark zu wünschen übrig. So muss sich Oberbürgermeister Brecht, der alle Quedlinburger zum Frühjahrsputz aufgerufen hatte und die Unterstützung des Bauhofes versprochen hatte, fragen lassen wo diese Unterstützung tatsächlich war. Weder rote Plastiktüten für den Müll waren vorhanden geschweige denn ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung einmal vor Ort, um sich nach fehlenden Utensilien zu erkundigen. Obwohl viele Reinigungsaktionen angemeldet am Freitag stattfanden war es den verantwortlichen Mitarbeitern der Stadt nicht möglich, Samstagvormittag die Abholung des Unrates zu organisieren und durchzuführen. So lagen am Wochenende vielerorts die roten Müllsäcke im Stadtgebiet herum und boten den Touristen kein schönes Bild.

Unser Fazit: Aufrufen zum Frühjahrsputz kann jeder. Organisieren wohl keiner. Zumindest in der Stadtverwaltung Quedlinburg.

Im nächsten Jahr wird sich die CDU selbstverständlich wieder am Frühjahrsputz beteiligen. Für uns ist die Teilnahme an dieser Reinigungsaktion Ehrensache und  wird dann vielleicht begleitet durch eine bessere Unterstützung der Stadtverwaltung.

 

Das Direktmandat im Wahlkreis bleibt in CDU Hand. Unser Quedlinburger Landtagsabgeordnete Ulrich Thomas holte mit 37,7% der Stimmen mit deutlichem Abstand das Landtagsmandat für die Christdemokraten. Am Wahlabend herrschte ausgelassene Stimmung bei den Gästen, unter ihnen auch die Bürgermeister aus Thale und Ballenstedt Thomas Balcerowski und Dr. Michael Knoppik sowie Stadträte aus dem gesamten Wahlkreis. Aber auch bei den Zweitstimmen konnte die Quedlinburger CDU mehr als deutlich zulegen. Im Vergleich zu den Stadtratswahlen, bei der die CDU 27,3% der Stimmen holte, legte sie um fast 5% zu und liegt nun bei 32,1%, wie Ortsvorsitzender Frank Ruch erfreut feststellte. Insbesondere die kontinuierliche Arbeit der Stadtratsfraktion mit Unterstützung des Ortsverbandes zahle sich immer mehr aus. Nun werde man gestärkt an die nächsten Aufgaben herangehen, wobei die Integration der neuen Ortsteile Gernrode, Rieder sowie Bad Suderode in den Quedlinburger CDU Verband ganz oben steht.

Podiumsdiskussion zum Thema Bildung in Sachsen-Anhalt


Am vergangenen Freitag fand auf Einladung des Kreiselternrates des Harzkreises in der Quedlinburger Mette-Schule eine Podiumsdiskussion zum Thema Bildung in Sachsen-Anhalt statt.
Während Vertreter von CDU, vertreten durch den Landtagsabgeordneten Ulrich Thomas, und FDP für Kontinuität und Verlässlichkeit im Bildungssystem eintraten, sprachen sich Vertreter von SPD, Grünen und Linken erneut für unverantwortliche Experimente aus. Zum Inhalt dieser Experimente konnte allerdings weder Aussagen bezüglich räumlicher Strukturen noch pädagogischer Inhalte getroffen werden. Frau Mittendorf von der SPD, während der DDR-Diktatur selbst an der Pädagogischen Hochschule Magdeburg über viele Jahre mitverantwortlich für die Gestaltung des sozialistischen Bildungssystems, und Frau Hohmann von den Linken wurden nicht müde, die Vorzüge der SED-Bildungspolitik zu preisen. Vergessen waren vormilitärische Ausbildung, während der schon Minderjährige an voll funktionsfähigen Schusswaffen im Töten von Menschen ausgebildet wurden, genauso wie die Indoktrination im Staatsbürgerkunde-Unterricht. Dagegen erschien dann schon die Grüne Utopie „Lasst uns mal was ändern, dann wird schon alles gut.“ geradezu harmlos. Allerdings mussten alle drei bekennen, dass derzeit eine Mehrheit in Sachsen-Anhalt erneute Versuche an unseren Kindern ablehnt.
Eine besonders unglückliche Figur machte auch der Vertreter der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Herr Lippmann. Während der Klage über Personalmangel in einigen Fächern an Sachsen-Anhalts Schulen konnte er sich nicht mehr daran erinnern, diese Misere selbst mit verschuldet zu haben. Anstatt in einer fairen Beurteilung Stellen im Bildungswesen nach Qualifikation und Engagement der Bewerber zu besetzen, hatte die GEW die wenig leistungsorientierte Sozialauswahl durchgesetzt. Hierdurch verloren gerade junge Lehrer ihre Stellung bzw. konnten nicht auf attraktive Entwicklungsmöglichkeiten zugreifen. Im Ergebnis wanderten sie als hochqualifizierte Fachkräfte aus Sachsen-Anhalt ab.

SPD- Bildungsexpertin Mittendorf distanziert sich von Werbekampagne der eigenen Partei
 

Während der vom Kreiselternrat organisierten Podiumsdiskussion in der Quedlinburger Mette-Schule am vergangenen Freitag zum Thema Bildung hat sich Frau Mittendorf  von der Plakatkampagne ihrer eigenen Partei distanziert. Eine Erklärung, ob ihr der Slogan „Wir streichen nicht eine Schule, sondern alle.“ einfach nur als ein nicht einlösbares populistisches Wahlversprechen erschien, dessen Finanzierung in keinster Weise geklärt ist, oder inhaltliche Differenzen zur Parteimeinung der SPD bestehen, blieb Sie jedoch schuldig.

 

Rechtzeitig zur Landtagswahl am 20. März sind auf der Internetseite unseres Landtagsabgeordneten Ulrich Thomas Filmspots zur Landtagswahl eingestellt worden. Auf www.ulrich-thomas.com sind auch Sie aufgerufen, sich an der Abstimmung zu beteiligen, welcher Spot dann gesendet werden soll.

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